Wild / Jagd

Jagdvorsteher Rainer Unterbäumen vertritt die Waldgenossenschaft Niederdielfen Komplex A und B in allen Jagdangelegenheiten.


Ansprechpartner im Gemeinschaftlichen Jagdbezirk – (Komplex A: Fahlerstern, Humbach, Am Buchen, Schlingelhain und Linnscheid) ist Peter Stangier. Sie erreichen ihn unter der Telefon-Nr. 01758055103


Für den Eigenjagdbezirk im Komplex B ist Henning Setzer ihr Ansprechpartner unter 0171 4970385.


Hunde im Wald – Ein Dauerbrenner

Bei der Kontrolle des Holzeinschlags  13 D1  oberhalb des Naturfreundehauses hörte ich auf dem Rückweg zu meinem Auto, lautes Bellen am Hütschelsbach. Ein schwarzer Hund jagte hinter einem flüchtenden Reh her. Das Reh blieb stehen, der Hund bellte weiter und ich schrie aus Leibeskräften. Der Hund reagierte auf mich und das Reh lief weg, der Hund hinterher, verfolgt von mir, durchs Unterholz. Das Reh blieb nach etwa 30m stehen. Der laut bellende Hund stand dem Reh etwa zwei Meter gegenüber und beide nahmen den laut schreienden, schnell näherkommenden Weißbärtigen wahr. Der Hund ließ daraufhin von dem Reh ab, lief am Hütschelsbach entlang und dann den Berg hinauf. Ich lief zum Auto und fuhr in die Richtung der jungen Lärchen, wo ich den Halter vermutete. Und siehe da, der Hund ging neben „seinem Frauchen“ an der Leine.  Die Hundeführerin sagte: „Er hat bestimmt was Schlimmes angestellt“, „Der tut normalerweise sowas doch nicht“ und „Das hat er ja noch nie gemacht“. Das habe ich ja gesehen. Die Personalien habe ich dem Jagdpächter gegeben und mir weitere Schritte vorbehalten.  Das hier, geht gar nicht!  327m von der Leine entfernt! Soviel zum Thema – Der will doch nur spielen – Sorry bei mir nicht! Nodda.

Hunde an die Leine

Bitte respektieren sie die Ruhezonen des Wildes und führen sie ihren Hund an der Leine. „Der will doch nur spielen“ schützt keine Rehe und Kitze!


Drückjagd


Schälschäden

Im Komplex A, Abteilung Fahlerstern sind im Jan. 2021 Schälschäden an jungen Buchen aufgetreten. Diese stammen von durchziehendem Rotwild. (Bundesjagdgesetz §1 (2) Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen; auf Grund anderer Vorschriften bestehende gleichartige Verpflichtungen bleiben unberührt. Die Hege muß so durchgeführt werden, daß Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.) Die Jäger wurden informiert. Ab dem neuen Jagdjahr (1.4.2021) wird die Mengenbeschränkung für Rotwild aufgehoben (P.S. nur dann ist leider Schonzeit).