Wetter / Klima

Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns. Der Erde dürfte es egal sein, ob es Menschen gibt oder nicht. Was ändert sich gerade:

Temperatur

Niederschlag, zu wenig!

Extreme Witterung – Extremwetter Ereignisse

Länge der Vegetationsperiode

Temperatur

Der Dürremonitor vom Helmholtz Zentrum liefert täglich flächendeckende Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Quelle


Extrem Temperaturen

Der Klimawandel schreitet auch im Siegerland voran. Die Trockenheit macht unserem Wald zu schaffen. Wenn wir so weiter machen wie bisher werden die lokalen Temperaturen neue Rekordwerte erreichen. Leider tragen wir mit der Aufarbeitung des „Käferholzes“ (großflächige Abholzung) dazu bei. Die gerodeten Flächen heizen sich mehr auf, als ein kühler Fichtenwald. Die Gefahr von Waldbränden steigt. Wir sind darum bemüht brachliegende Flächen so schnell wie möglich, nicht überstürzt aber mit Sachverstand, wieder aufzuforsten (siehe Frühjahrspflanzung im nächsten Abschnitt).


Extrem Niederschlag

Durch die Klimaveränderung werden Regenfälle über einen längeren Zeitraum ausbleiben bzw. sich zeitlich verschieben. Statt dessen werden die Starkregenereignisse mit extremen Regenfällen in kürzester Zeit zunehmen (einhergehend mit Starkwindboen). Sturzfluten, Bodenerorion und Hangrutschungen sind auch in der WGNdd möglich.

Für Neuaufforstungen ist bei abnehmenden Niederschlägen die Kenntnis der Bodenbeschaffenheit, der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und der Stand des Grundwassers von entscheidender Bedeutung. Desweiteren werden wir Sonneneinstrahlung, Windrichtung (Windgeschwindigkeiten / Kuppenlage), etc. berücksichtigen.


Extrem Wetter / Sturm

Bereits Windböen wie Anfang März mit etwa 100 – 120 km/Std. führten auch bei uns zu Windbruchschäden. Der fehlende Windschutz durch eingeschlagene Käferfichten an exponierter Lage und die Schädigung der Bäume durch zu geringen Niederschlag (Wurzelschädigung, Borkenkäfer) begünstigen bei Extremwetterereignissen die Windbruchschäden in der WGNdd. Stärkere Stürme sind wahrscheinlich.


Zur These „Wir müssen uns (die Gesellschaft und den Raum in dem wir leben) an das künftige Klima und die damit verbundenen Folgen anpassen!“, der EnergieAgentur.NRW halte ich gar nichts. Es sieht so aus, als ob man auf administrativer Ebene den Kampf ums Klima schon aufgegeben hat. Konkrete Maßnahmen sind gefragt!